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Klippen des Archipel in naſſer Kluft;
Ihr ſchönen Inſeln, wo ſich Lenz und Himmel einet Zum Segen, die am Tag ihr Blumenkörbe ſcheinet, So wie zur Nachtzeit Vaſen voller Duft!
Leb' wohl, du neues Sparta, o Hydra, ſtolz und prächtig! Es kündet deine Freiheit, in Liedern ſich ſo mächtig, Die Mauern hüllen Maſten, o du Matroſenſtadt
Leb' wohl! Du biſt's, in die wir Alle Hoffnung ſetzen, Den Raſen lieb' ich, den die dunkeln Wogen netzen, Den Fels, vom Blitz gepeitſcht, an dem die Welle nagt.
Wenn nach der Rettung von Miſſolunghi ich kehre, Erhebe eine Kirche ſich neu zu Chriſti Ehre,
Sterb' ich, fall' ich in ew'ge Nacht hinab;
Wenn ich das Blut vergieße, das ich jetzt noch bewahre, So tragt auf Freiheits⸗Boden, ihr Brüder, meine Bahre, und rüſtet in der Sonne mir mein Grab. 3
Miſſolunghi! Die Türken!— Laßt unſ're kühnen Rotten Verjagen aus den Häfen, Kam'raden ihre Flotten,
Mit ſeinen Feuerſchlünden verbrennt den Capitain!
Auf! laſſet unſ're Brander die heißen Krallen wetzen; Kann mit den Meinen ich ſein Schiff beſetzen,
Schreib' meinen Namen ich in Flammenſchrift daran.


