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Meer!— Ueberall! Ringsum, ringsum die Fluth, Vergeblich ſtrebt der Vogel, daß er ruht; Hier Fluthen und dort unten Wogen,
Die Welle ſchiebt die Welle raſtlos fort,
Der Blick ſieht nur gedrängte Fluthen dort,
Die unter tiefen Wellen fortgezogen.
Mitunter zeigen in der Wogen Tanz
Die bunten Floſſen bei der Sonne Glanz
Und ihren blauen Schwanz ein Heer von Fiſchen. Der Heerde, die ſich ſchüttelt, gleicht das Meer, Der Himmel ſchließt es ehern rings umher,
Wo blaue Fluthen ſich mit blauem Aether miſchen.
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Soll ich das Meer austrocknen? So ſpricht im Flammen⸗ ſchein
Die Wolke.— Sie zieht weiter; ihr ward zur Antwort; Nein!
3.
Dort der Golf mit grünen Hügeln, Die ſich in dem Widerſchein
Jener klaren Fluthen ſpiegeln; Luſt'ge Lieder ſchallen d'rein.


