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Den Völkern auch bricht an ihr Tag. Zu irren ſie auf ihren Pfaden, Genügt's, daß eine Hand, beladen
Mit Schmach, den Weiſer ändern mag?
Des Wortes Glühn zerſtreut die Nebel;
Es macht, daß jede Feſſel reißt.
Du kennſt den Zorn, mit dem die Knebel,
O Wahrheit, knirſchend man zerbeißt.
Wohl kann ein König dir verſchließen
Sein Louvre! ſieh', dein Feuer hießen
Sie Knechte löſchen! doch empor
Flammt ſengend es in ew'ger Klarheit;
Nicht läßt dein Mund ſich ſchließen, Wahrheit, Wie eines Fürſtenſchloſſes Thor!
Was uns die Zeit bringt; was entſprungen Aus unſrer Väter blut'ger Saat;
Was kaum die Menſchheit ſich errungen— Gern nähmen ſie es, in der That!
Was Charte, was Geſetz! Sie wollten, Daß wir zerbröckeln ſehen ſollten
In einem Tage— welch ein Plan!— Und ſtürzen unter ihren Händen,
Was vierzig Jahre dich vollenden,
O arbeitſame Freiheit, ſah'n!


