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Oden und vermischte Gedichte / Victor Hugo. Dt. von Ferdinand Freiligrath
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Erſieht mit ihrem Neſte Und ihrer flücht'gen Brut Sich meine Muſe Reſte Von einer alten Veſte Zum Hauſe, drin ſie ruht:

So iſt es, weil ſie jene Entfernten Zeiten ehrt,

Die reicher ſind an Schöne Und Tugend, und der Thräne Des Dichters eher werth,

Als unſre klügern!— Hüten Will jene Truͤmmer ich!

Hier oft, entflohn dem Wüthen Des Sturmes, wählt, zu brüten, Ein Geierneſt, ein altes, ſich

Die Schwalb';— und ihre loſe Brut wälzet ohne Scheu

Mit dreiſtem Schnabelſtoße Zerbrochen auf dem Mooſe Des Rieſenvogels Ei.

So iſt's, daß mit Panieren Und altem Waffenzeug