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O düſt'rer Pallaſt! Felshorſt, halb verſchneiet! Den zu verſchütten die Lawine dräuet!
In dir die Jungen ätzet liebevoll
Der Genius! an Nichts hier läſſet fehlen
Er ſeinen Kindern es, den jungen Seelen, Der Flammenart, die auch einſt fliegen ſoll!
Warum denn ſtaunen, Freund, wenn, blitzdurchglühet Die Wolke ſchon ob deinem Haupte ziehet?
Wenn eine Schlange ſchon mit gift'gem Dampf
Dein Neſt erfüllt?— es männlich zu beſchirmen Dein erſtes Spiel! ihr Adler lebt in Stürmen!
Für euch iſt jedes Feſt ein Kampf!
O, ſtrahle dul jetzt iſt es Zeit, zu ſtrahlen!
Und ſtürmet es, dann auf der Wolke malen, G Der dunkeln, laß die ſieben Farben ſich!
Komm, laß die Händ' uns brüderlich verſchlingen!
Poet, zur Leier! Aar, ſpann' aus die Schwingen!
O Stern, o Stern, erhebe dich!
Der Nebel deines Morgenroths wird ſchwinden! Daß du ein Sonnenkind, woll' es verkünden! Raub' einen Namen dir mit Liedern!— ſieh', Gleicht dieſer Ruhm, der des Gemeinen Beute, Den Fahnen nicht, gerettet aus dem Streite?— Zerriſſen ſind am ſchönſten ſie!


