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Die Freiheit, die mit Helden rechtet! Sie, die, was groß iſt, ſtets geächtet! Sie, die beneidend rückwärts blickt
Zum Ruhm, den Rom und Syparta hatten, Und glaubt, daß eines Helden Schatten Im Keim ſchon ihre Frucht erſtickt!—
Doch nein! auch ihr iſt ihre Kraft bekannt! Ein Königsthron iſt unter ihrer Hand,
Wenn Kön'ge mangeln der geſchwornen Rechte, Ein Miſtellaub, das wir auf Rinden ſehn:— Sah dieß Jahrhundert denn nicht ſchon vergeh'n Das neu'ſte mit dem älteſten Geſchlechte?
Zwei Kinder von demſelben Blute Hat Frankreich, ſchön und tugendhaft; Das eine füllt das Heer mit Muthe, Das andre füllt das Volk mit Kraft. Der Ruhm, das jüngere von ihnen, Geht fürder nicht in Kron' und Schienen, Mit Scepter und mit Wehr einher; Des Truges hat er ſich entkleidet; Nichts, was den Strahlenden verleidet Der Freiheit, ſeiner Schweſter, mehr! 5. 3 Nein, ſah'n wir ſeine Aſche ſie verſchmähen— Aus Eiferſucht und Furcht iſt es geſchehen! 4 18


