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Königin Czum Schließer). An dem Staden hin. Ein Pferd! ſchnell!(Der Schließer ab. Zum zweiten Schließer.) Ihr lauft ſogleich zu dem Thurme von Eduard. Es ſind dort zwei Kerker für die zum Tode Verdammten. In einem dieſer Kerker iſt ein Mann. Bringt ihn ſo⸗ gleich her.(Der Schließer ab.) Ach, ich zittere! meine Kniee brechen; ich hätte nicht Kraft genug, ſelbſt zu gehen. Ach, du machſt mich toll, wie du! Ach, elende Dirne, du machſt mich unglücklich, wie du! Ich fluche dir, wie du mir fluchſt. Mein Gott! wird der Mann noch bei Zeit ankommen? Welche entſetzliche Angſt! Ich ſehe nichts mehr. Alles iſt wirr in meinem Geiſt.
Dieſe Glocke, für wen tönt ſie? Iſt es für Gilbert? iſt
es für Fabiani?
Jane. Die Glocke ſchweigt.
Königin. Dann iſt der Zug auf dem Richtplatz. Der Mann kann nicht mehr ankommen.(Man hört einen Kauonenſchuß.)
Jane. Himmel!
Königin. Er ſteigt auf das Schaffot.(Zweiter Kanonenſchuß.) Er kniet nieder.
Jane. Das iſt entſetzlich!(Dritter Kanonenſchuß.)
Beide. Ach!.. Koönigin. Es lebt nur noch einer. In einem Au⸗ genblick wiſſen wir, welcher. Mein Gott! gib, daß es Fabiani iſt, der hereintritt.


