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Angelo, Tyrann von Padua. Marion de Lorme / [Victor Hugo]. Dt. von Eduard Duller ...
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Hat man die Hölle noch, doch die iſt nichts, Verglichen mit dem Leben. Saverny. Meine Furcht Entfloh allein gehängt zu werden Teufel, Das ärgert mich. Didier. Es bleibt doch ſtets der Tod, Verlanget nicht ſo viel. Saverny. Wie's Euch gefällt! Doch ich bin nicht zufrieden. Ohne Rühmen, Ich fürchte nicht den Tod, wenn er der Tod iſt Und nicht der Galgen. Didier. Hundert Arten hat Der Tod und eine davon iſt der Galgen. Wohl muß ein ſchlimmer Augenblick es ſein, Wenn Euch die Schlinge auslöſcht, wie ein Licht, Die Kehle zuſchnürt und die Seele fortjagt. Allein, was macht es denn, wenn's dunkel iſt, Daß man nichts auf der Erde ſehen kann Ob unter einem Grab man liege, das Uns drückt und preſſet, oder ob der Nachtwind Uns quält und Ueberreſte von uns forttreibt, Die von dem Hochgericht die Raben riſſen. 2 Was macht denn das?