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Angelo, Tyrann von Padua. Marion de Lorme / [Victor Hugo]. Dt. von Eduard Duller ...
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ſteil hinab, und drunten der Fluß!— Jetzt verlaß ich Euch.

Rodolfo. Ihr ſagtet: in einer Viertelſtunde?

Homodei. Ja.

Rodolfo. Wird ſie allein kommen?

Homodei. Vielleicht nicht! Verbergt Euch auf einige Augenblicke.

Rodolfo. Wo?

Homodei. Hinter dem Bette.— Ach halt! auf dem Balkon. Zeiget Euch, wann Ihr es für an der Zeit haltet.— Ich glaube, man rückt die Stühle im Orator. Signora Catarina wird eintreten. Es iſt Zeit, uns zu trennen. Lebt wohl!

Rodolfo cnah am Balkon). Wer Ihr auch immer ſein möget,— nach einem ſolchen Dienſt dürft Ihr künftig über alles, was mein iſt, verfügen, über mein Hab und Gut, über mein Leben. 1 (Er tritt auf den Balkon hinaus.)

Homodei(wieder in den Vordergrund ſchleichend) (für ſich). Das letztere gehört nicht mehr Euch, Signor!

(Er ſpäht, ob Rodolfo es nicht mehr ſehen kann, und zieht dann vom Buſen einen Brief her⸗ vor, den er auf den Tiſch legt; dann ent⸗ fernt er ſich durch die heimliche Thüre, die ſich hinter ihm ſchließt. Durch die Thüre

S des Orators treten Catarina und Dafne ein⸗ Catarina im Coſtüme einer Venezianerin vom Adel.)