Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
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Die frommen Miſſionäre, welchen die römiſch⸗katho⸗ liſche Kirche die Bekehrung der Indianer aufgetragen hatte, boten alle ihre Kräfte auf, um der Sittenloſigkeit, welche jene Männer in dem Herzen der Wildniß veranlaßt und verbreitet hatten, entgegen zu wirken. Oft ſah man die katholiſche Kirche neben dem Kaufhauſe erbaut, und ihr von einem Kreuze gekrönter Glockenthurm erhob ſich aus der Mitte eines indianiſchen Dorfes, an den Ufern eines Fluſſes oder See's. Die Miſſionäre hatten oft eine wohl⸗ thätige Wirkung auf die einfachen Söhne des Waldes; über die aber, welche Bildung und Sittlichkeit verläug⸗ neten, hatten ſie keine Gewalt.

bois hielten ihrerſeits die Wilden ſo knapp, daß ſie gewöhnlich am Ende eines Jahres oder doch nicht viel ſpäter mit ihren gut beladenen Kanves zurückkamen und einen reinen Gewinn von ſiebenhundert vom Hun⸗ dert hatten, ſo daß die eingelegten tauſend Kronen achttauſend brachten. Von dieſem ungeheuern Gewinn hatte der Handelsmann den Antheil des Löwen. Zuerſt nahm er für ſich ſechshundert Kronen für die Koſten des Erlaubnißſcheines, dann tauſend Kronen für die Auslagen der mitgegebenen Güter. Nun blieben noch ſechstauſend vierhundert Kronen, von welchen er vier⸗ zig vom Hundert für Bodmerei nahm, was ſich auf zweitauſend fünfhundert und ſechzig Kronen belief. Was nun übrig blieb, wurde in gleiche Theile unter ſechs Waldſchwärmer vertheilt, welche alſo wenig mehr als ſechshundert Kronen für alle ihre Bemühungen und ausgeſtandenen Gefahren erhielten. Verf.