„haben ein bezaubertes Leben und können nur mit K. geln von eigener Art geſchoſſen werden.“
Der alte Indianer goß mehrere Kugeln für Toniſch, wollte ihn aber dabei weder zuſehen laſſen, noch die Be⸗ ſtandtheile und geheimnißvollen Gebräuche babei lehren.
Mit dieſen Kugeln verſehen, brach Toniſch auf, um die weißen Rehe zu ſuchen und war fo glücklich, ſie zu finden. Er verſuchte es erſt mit gewöhnlichen Kugeln, fehlte aber wie früher. Eine Zauberkugel jedoch ſtreckte ſogleich einen ſchönen Bock nieder, worauf die übrigen Rehe ſogleich verſchwanden und nie wieder geſehen wurden.
Am 29. October. Der Tag brach trüb und düſter an; gegen acht Uhr aber arbeitete ſich die Sonne her⸗ vor und beleuchtete den Wald und der Ruf des Horns gab das Zeichen zum Aufbruch. Nun allum wieder Lärm, Geſchrei und Heiterkeit. Ein Theil lief und johlte nach den Pferden, ein anderer ritt ohne Sattel herum und trieb die Pferde der Kameraden ein; dort ſtreifte man die naſſen Tücher, die als Schirmdächer gedient hat⸗ ten, von den Pfoſten ab; hier packte man in aller Eile ein und belud die Saumroſſe, ſo wie ſie anlangten, während andere die naß gewordenen Büchſen losſchoſſen und ſie neu luden, um zur Jagd fertig zu ſein.
Um zehn Uhr ging es weiter. Ich hielt mich im Nachtrab des Zuges, der über einen trüben Bach ſetzte und durch die Labyrinthe des Waldes ſtreifte. Ich zö⸗ gerte immer ſehr gern, bis die letzten Reiter unter den Bäumen verſchwanden und der ferne Ruf des Horns


