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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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ſich dem geſelligen Leben angeſchloſſen haben und in der Nähe weißer Niederlaſſungen wohnen. Hierher ziehen auch die Pawnees, die Comanches, und andere wilde und bis jetzt unabhängige Stämme, die Nomaden der Prairien, oder die Grenzbewohner der Rocky Meun⸗ tains. Die Region, deren ich eben gedacht habe, iſt ein ſtreitiges Gebiet dieſer kriegeriſchen und rachſüchtigen Stämme. Keiner derſelben mag eine dauernde Wohnung innerhalb ihrer Grenzen aufſchlagen. Während der Jagd⸗ zeit begeben ſich ihre Jäger undTapfern⸗ in zahl⸗ reichen Schaaren dahin, ſchlagen ihre vorübergehenden Lager, aus leichtem Gezweig und Buſchwerk oder Häuten beſtehend, auf; erlegen eilig einen Theil der zahlloſen Heerden, welche auf den Prairien weiden, und ziehen ſich, wenn ſie ſich mit Wildpret und Büffelfleiſch beladen haben, ſchleunig aus dem gefährlichen Bezirke zurück. Dieſe Züge haben ſtets etwas von einem kriegeriſchen Charakter; die Jäger ſind immer zum Angriffe oder zur

Vertheidigung gewaffnet, und müſſen ohne Unterlaß auf

ihrer Hut ſeyn. Wenn ſie bei ihren Ausfliegen auf die Jäger eines feindlichen Stammes ſtoßen, findet ein heifer Kampf ſtatt. Auch ihre Lager ſind plötzlichen Angrifen ſolcher wandernden Krieger ſtets blosgeſtellt, und ihre Züge müſſen, wenn ſie ſich bei dem Verfolgen des Wildes zerſtreuen, gewärtig ſein, von auflauernden

Feinden gefangen oder niedergemetzelt zu werden.

Modernde Schäadel oder Gerippe, die in irgend einer

dunkeln Schlucht oder in der Nähe der Spuren eines

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