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Humoristische Geschichte von New-York : von Anbeginn der Welt bis zur Endschaft der holländischen Dynastie ; in sieben Büchern / von Dietrich Knickerbocker
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Seine ſterblichen Ueberreſte kamen in die Familien⸗ gruft, unter eine Kapelle, die er fromm auf ſeinem Land⸗ ſitz errichtet hatte und an derſelben Stelle ſtand, wo jetzt die St. Marcuskirche ſich erhebt, in welcher man ſeinen Leichenſtein noch ſehen kann. Sein Gut oder Bouwery, wie es genannt wurde, blieb immer im Beſttz ſeiner Nach⸗ kommen, die ſich allgemein durch Rechtſchaffenheit des Charakters und durch Anhänglichkeit an die Sitten und Gewohnheiten der guten alten Zeiten, ihres berühmten Vorfahren würdig gezeigt haben. Viel und oft wurde dieſes Landgut des Nachts von unternehmenden Schatz⸗

gräbern beſchlichen, die nach Goldtöpfen ſuchten, welche bei dem alten Gouverneur begraben liegen ſollten doch weiß ich nicht, ob irgend einer mit einem ſolchen Fund bereichert nach Hauſe kam aber wer wäre unter mei⸗ nen hier gebornen Mitbürgern, der ſich nicht erinnerte, wie es in den ſtürmiſchen Tagen ſeiner Kindheit ein küh⸗ nes Unternehmen war, Stuyveſants Obſtgarten» an ei⸗ nem Sonntag Nachmittag zu plündern.

In der Familien⸗Wohnung ſind noch jetzt einige An⸗ denken an den unſterblichen Peter zu ſehen. Sein voll⸗ ſtändiges Portrait redet in martialiſchen Zügen von der Wand des Wohnzimmers herab ſeine ſchwefelfarbenen Beinkleider waren lange Zeit im Saal aufgehängt, bis ſie vor einigen Jahren einen Streit zwiſchen einem neuver⸗ heiratheten Paar erregten und ſein ſilberbeſchlagenes Bein wird noch immer in dem Vorrathszimmer als eine unſchätzbare Reliquie bewahrt.