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Humoristische Geschichte von New-York : von Anbeginn der Welt bis zur Endschaft der holländischen Dynastie ; in sieben Büchern / von Dietrich Knickerbocker
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ihn mit Ogyges und die Thebaner mit Deukalion und Saturn. Aber die Chineſen, welche die Welt weit län⸗ ger kennen, als alle andre Nationen, ſagen, Foha ſey es geweſen; nach ihnen kam nämlich Noah bis nach China, und zwar zur Zeit des babyloniſchen Thurmbaues(wahr⸗ ſcheinlich um ſich in dem Studium der Sprachen zu befe⸗ ſtigen) und der gelehrte Dr. Schackford verſichert uns, die Arche habe ſich auf einem Gebirg an der chineſiſchen Gränze niedergelaſſen.

Wir können die Verkettungen, die durch dieſe Anſich⸗ ten für die Hiſtoriker entſtehen, ihrem eignen Scharfſinn überlaſſen und uns mit dem Reſultate begnügen, daß Noah drei Söhne hatte. Wie mißlich dieſes aber für dieſen unſern Welttheil war, werden wir ſogleich ſehen.

Als Noah, der einzige Herr und Erbe der Erde, wie ein guter Vater ſeine Güter unter ſeine Kinder theilte, bekam Sem Aſien, Ham Afrika und Japhet Enropa. Nun aber iſt es tauſendmal zu beklagen, daß er nur drei Söhne hatte; denn hätte er noch einen vierten gehabt, ſo würde dieſer ohne Zweifel Amerika bekommen haben. So kam es denn zum Jammer der Hiſtoriker und Philoſophen daß unſer Welttheil als wildes ödes Land links liegen blieb und davon keine Erwähnung geſchah. Dieſem unverzeihlichen Schweigen des Patriarchen iſt das Unglück zuzuſchreiben, daß Amerika erſt ſpäter als die andern Theile der Erde zur Welt gerechnet wurde.

Zwar haben einige Schriftſteller ihn von dieſem Ver⸗ gehen freigeſprochen und behauptet, er habe wirklich Ame⸗