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von großen Säulen geſtützt; andre, ſie ruhe auf dem Kopf einer Schlange oder auf dem Rücken einer unge⸗ heuern Schildkröte— da ſie aber weder für einen Ruhe⸗ punkt der Säulen oder Schildkröte ſorgten, ſo ſiel die ganze Theorie, aus Mangel einer Begründung, aus⸗ einander. ö Die Braminen verſichern, der Himmel ruhe auf der Erde, und Sonne und Mond ſchwämmen darin wie Fi⸗ ſche im Waſſer, indem ſie ſich am Tage von Oſten nach Weſten bewegten und in der Nacht unterm Saum des Horizontes hinwieder an ihren alten Ort glitten; wäh⸗ rend die Erde nach den Pauranicas von Indien eine große Ebene iſt, von ſieben Meeren voll Milch, Nektar und anderen köſtlichen Flüſſigkeiten eingefaßt, von ſieben Bergen geſtützt und in dem Mittelpunkt mit einem hohen Bergfelſen von geläutertem Golde geziert; ein gro⸗ ßer Drache ſoll ſich zuweilen über den Mond legen und ſo die Finſterniſſe hervorbringen.
Neben ſolchen weiſen Meinungen haben wir auch noch die tiefen Conjecturen des Abul⸗Haſſan⸗Ali in ſeiner Schrift die goldnen Wieſen und die Minen der Edel⸗ ſteine,» wo er die Geſchichte der Welt vom Anfang bis zu ſich, im 336. Jahr der Hegira, erzählt. Er belehrt uns, die Erde ſey ein ungeheurer Vogel, Mekka und Medina der Kopf, Perſien und Indien der rechte, das Land Gogs der linke Flügel, und Afrika der übrige Leib; ferner, es habe eine andre Erde vor dieſer(die er ſo zu ſagen nur für ein Küchlein von 7000 Jahren hält) exi⸗
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