obgleich er nie etwas mit den öffentlichen Blättern zu ſchaffen hatte, ſo wollte man ihn doch überall, in unzäh⸗ ligen Verſuchen und beißenden Ausfällen von den verſchie⸗ denartigſten Richtungen, lediglich«an ſeinem Styly erkennen. Außerdem contrahirte er eine große Schuld auf der Briefpoſt, durch die vielen unfrankirten Schreiben, die er von Schriftſtellern und Druckherrn um Unterſchrift er⸗ hielt; wohlthätige Geſellſchaften, die ſich an ihn wand⸗ ten, wurden gern von ihm bedacht, da er dieſe Einla⸗ dungen als ſo viele Complimente anſah, Eine Menge Ehren wurden ihm angethan. Er konnte nicht mehr un⸗ bemerkt über die Straße gehen, und oft liefen ihm die Jungen nach, wenn er mit Stock und dreieckigem Hut durch die Gaſſen zog, und ſchrieen: ada geht der Diet⸗ rich!— welches dem alten Herrn nicht wenig gefiel, da er in dieſen Begrüßungen den Schall des Nachruhms vernahm.
Die größte Ehre widerfuhr ihm durch eine überaus lobende Anerkennung in dem kritiſchen Blatt: Portfolio; und dieſe Gerechtigkeit übermannte ihn ſo ſehr, daß er zwei Tage krank danieder lag. Kurz, man muß beken⸗ nen, daß keinem Schriſtſteller je ſo hoher Lohn zu Theil ward, oder ſo im Voraus die Unſterblichkeit zu genießen gegeben wurde.
Die Stuyveſants räumten ihm, wegen der ruhmwür⸗ digen Verewigung ihres großen Verwandten einen länd⸗ lichen Aufenthalt auf einem Familiengute ein. Er wohnte dort ſehr freundlich an den Geſtaden eines der Salz⸗ ſümpfe jenſeits Corlears⸗Haken, an einer Stellc, die zwar


