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Seite 110 ff. Martin Behaim. Den Vornamen fuͤhrten Vater, Sohn und Enkel. Das Portrait des See⸗ fahrers findet man in Doppelmayrs hiſt. Nachr. v. d. Nuͤrnbergiſchen Mathematicis und Künſtlern, Nuͤrnb. 1730 auf der beruͤhmten Weltkarte, und von juͤngerem Alter in dem Taſchenbuch von Nuͤrnberg 1. Th. Nuͤrnb. 1821.— Das Geſchlecht der Freiherrn von Behaim, Patrizier der ehem. Reichsſtadt Nuͤrnberg, bluͤht noch daſelbſt, und das Stammhaus,(das jetzige Klettiſche Haus auf dem Heumarkt) iſt durch ein großes Hautrelief auf der Fronte des Hauſes kenntlich, welches eine ſitzende Jungfrau mit Schiff und Globus darſtellt.— Der Schwiegervater unſeres Behaim hieß Jobſt de Huͤrter von Moͤrkercken; die Portugieſen nannten ihn Job Dutra(von Murr's Abhandlung.)
Seite 112, von Murr's Abhandlung uͤber Be⸗ haim. Der Titel iſt: Diplomatiſche Geſchichte des portu⸗ gieſiſchen Ritters Martin Behaim von Rürnberg, nebſt Be⸗ ſchreibung ſeines Erdglobus, von M. Chriſtoph Theophil von Murr. 3. Auflage, Nrnbg. 1802, 8.(die erſte er⸗ ſppien 1778). Ins Franzoͤſiſche uͤberſetzt von M. H. J. Jansen im Recueil de pièces interessantes, auch fuͤr ſich Paris und Straßb. 1802, 8.
Seite 112. Egues Lusitanus. Daß Behaim portu⸗ gieſiſcher Ritter war, daruͤber ſchweigen zwar, wie Murr berichtet, Reſende, Barros, Vasconcelles und die uͤbrigen portugieſiſchen Geſchichtſchreiber, aber es wuͤrde eine große Keckheit vecrathen, wenn er ſich, ohne es zu ſeyn, Portu⸗ gieſiſcher Ritter geſchrieben haͤtte. Bei Murr(und fruͤher


