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ſcher und chaldaͤiſcher Sprache, mit lateiniſchem Commentar; Genua 1516. Giuſtiniani, Dominikanermoͤnch und Biſchof von Nevio in Corſika, ruͤckte einen Abriß der Geſchichte des Entdeckers in dieſe ſeine Erklaͤrung der Pſalmen ein, und zwar zu Pſalm 19, Vers 5, bei den Worten:„Ihre Schnur geht aus in alle Lande und ihre Rede an der Welt Ende.“„In omnem terram exivit filum eorum et in
fines mundi verba eorum., Er ſagt von Columbus: vilibus ortus parentibus, er ſey von geringen Eltern ge⸗ boren. Die in Murr's Abhandlung abgedruckte biographi⸗ ſche Skizze iſt 7 Octavſeiten ſtark. Sie ſchließt mit den Worten: qui si Graecorum heroum temporibus natus fuisset, procul dubio in deorum numerum relatus es- set. Mit dieſer Apotheoſe konnte ſich Fernando Colon ent⸗ ſchaͤdigt halten.
Seite 44. Die Lehnsguͤter der Grafen Colombo waren nach Herrera belegen in den Gebieten von Ayqui, Saona, Aste, Monferrato, Turin, Verceli, Parma, Cremona. Die drei folgenden Schloͤſſer lauten wie bei Herrera.
Seite 45. Fuͤr die buͤrgerliche Herkunft Colon's gibt auch Spotorno ein triftiges Argument; er bemerkt naͤm⸗ lich, daß in den koͤniglichen Patenten, die ihm, ſeinen Soͤhnen und Nachkommen den Titel Don gegeben, ſeines Adels und ſeiner Familie nicht erwaͤhnt werde, wiewohl es in der⸗ lei Ausfertigungen, wo es Vorrechte und Auszeichnungen gelte, ſtets Brauch ſey, den Glanz der Vorfahren zu er⸗ waͤhnen.(Ueberſ. v. Wagner, S. 86).
Seite 49. Terra Rubra, Bei Hakluyt finden wir


