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und alle Todten⸗Ceremonien wurden von dem Biſchof ver⸗
richtet und die ſterblichen Ueberreſte des Columbus mit großer Ehrerbietung in die Mauer auf der rechten Seite des Hochaltars eingeſenkt.„Alle dieſe Ehren und Ceremo⸗ nien,“ ſagt das Document, aus welchem dieſe Nachrichten genommen ſind,*)„wurden von den geiſtlichen und welt⸗ lichen Autoritaͤten, den oͤffentlichen Koͤrperſchaften, dem gan⸗
zen Adel und der Buͤrgerſchaft von Havanna verrichtet,
zum Zeichen der hohen Perehrung und des reſpectvollen Andenkens, in welchem ſie den Helden hielten, der die neue Welt entdeckt und zuerſt die Fahne des Kreuzes auf ihre Inſel gepflanzt hatte.“
Dieſes war die letzte Gelegenheit, wo die ſpaniſche Na⸗ tion dem Andenken des Columbus ihre Gefuͤhle zollte, und zu großer Befriedigung gereicht es dem Verfaſſer dieſes Werkes, eine ſo feierliche Ehrenbezeugung ausfuͤhrlich mit⸗ theilen zu koͤnnen, ein Gepraͤnge, welches voll Theilnahme, edel in allen Beziehungen und fuͤr den Charakter der Nation ſo ehrenvoll iſt. Wenn wir leſen, wie nach einem Zwiſchen⸗ raum von faſt dreihundert Jahren die Ueberreſte des Co⸗ lumbus als geheiligte National⸗Rellquien mit großer buͤr⸗ gerlicher und militaͤriſcher Feierlichkeit und mit dem Wett⸗ eifer der vornehmſten und wuͤrdigſten Leute, ihnen die hoͤchſte Achtung zu bezeugen, von dem Hafen von San Domingo hinweggeführt wurden, koͤnnen wir uns der Erinnerung nicht erwehren, daß dieſes derſelbe Hafen war, von wo er mit
*) Navarrete collect. t. 2. p. 365.
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