Suppliken an den Koͤnig beſtand er bloß auf der Wieder⸗ herſtellung ſeiner Wuͤrden. Was ſeine Vermoͤgens⸗Umſtaͤnde betraf, ſo wollte er ſie einem ſchiedsrichterlichen Spruche oder ſelbſt dem Ermeſſen des Koͤnigs anheim geben;„aber dieſe Dinge,“ ſagte er ſtolz,„wuhren meine Ehre an.“ In ſebsem Teſtamente ſchaͤrft er ſeinem Sohn Diego und wer nach ihm das Majorat erben ſollte, ein, daß er, was fuͤr Tirel und Wurden ihm auch ſpaͤter von dem Koͤnig gewaͤhrt wuͤrden, ſich immer nur ganz einfach:„der Admiral,“ un⸗ terzeichnen ſoſle, indem dadurch in der Familie die wahre Quelle ihrer Groͤße verewigt werde. 3 Sein Betragen wird durch die Großartigkeit ſeiner An⸗
ſichten und die Erhabenheit ſeines Griſtes charakteriſtiſch.
Statt die neuentdeckten Laͤnder als ein gieriger Abenteurer, nur auf augenblicklichen Gewinn erpicht, zu durchziehen, wie es die gleichzeitigen Entdecker machten, ſuchte er ſich ihren Boden und ihre Produkte, ihre Flüſſe und Haͤfen zu ſichern: er ging darauf aus, Colonieen zu gruͤnden und die Eingebornen zu cioiliſiren, Staͤdte zu bauen, nuͤtzliche Kuͤnſte einzufuͤhren, alles der Herrſchaft der Geſetze, der Ordnung und der Religion zu unterwerfen und auf dieſe Weiſe wohl⸗ organiſirte und gluͤckliche Reiche zu gruͤnden. In dieſem glorreichen Plan wurde er immer von dem zuͤgelloſen Hau⸗ fen gehemmt, dem er vorzuſtehen das Ungluͤck hatte, bei welchem alles Geſetz Tyrannei und alle Ordnung Gewalt⸗ ſamkeit hieß. Sie unterbrachen alle nuͤtzlichen Werke mit ihrem aufruͤhreriſchen Weſen, reizten die friedlichen Indianer zu Feindſeligkeiten, und nachdem ſie auf ſolche Art Elend


