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ſene Leute unter ſeinem Commando und naͤhrte das Ver⸗ trauen, wenn er ſeine Fahne aufpflanze, wuͤrden ſich alle Mißvergnuͤgte auf der Inſel um ihn verſammeln. Er brach daher ploͤtzlich nach der Vega auf; er hatte die Ab⸗ ſicht, das Fort Conception zu uͤberrumpeln und nachdem er ſich in den Beſitz dieſes Platzes und der reichen umliegenden Gegend geſetzt, dem Adelantado Trotz zu bieten.
Er hielt auf ſeinem Wege bei mehreren indianiſchen Doͤrfern, in welchen die Spanier vertheilt waren, und ſuchte die letzteren zu ſeiner Parthei zu beſchwatzen, indem er ih⸗ nen großen Gewinn und ein freies Leben verſprach. Er unternahm es auch, die Eingebornen von ihrem Gehorſam abſpenſtig zu machen, indem er ihnen Freiheit von allem Tribut zuſagte. Diejenigen Cazißen, mit welchen er vor⸗ her ſchon im Einverſtaͤndniß geweſen, nahmen ihn mit offe⸗ nen Armen auf, beſonders einer, der den Namen Diego Marque angenommen hatte, deſſen Dorf er zu ſeinem Standquartier machte, da es ungefaͤhr zwei Stunden von dem Fort Conception entfernt lag. Er taͤuſchte ſich aber in ſeiner Erwartung, die Fiſtung uͤberrumpeln zu koͤnnen. Ihr Commandant, Miguel Balleſter, war ein alter tuͤchti⸗ ger Kriegsmann, entſchloſſen und vorſichtig. Er zog ſich bei der Annaͤherung Roldans in ſeine Veſte zuruͤck und ver⸗ ſchloß ihre Thore. Seine Garniſon war klein, aber die Befeſtigung, an der Seite einer Anhohe mit einem Fluß, der ſich an ihr herumwand, war gegen jeden Angriff ſicher. Roldan hatte immer noch einige Hoffnung, daß Balleſter dem Gouvernement abſpenſtig gemacht und allmaͤhlig zu


