Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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zen und, waͤhrend er die Zuͤgel der Regierung an ſich reiße, den Schein anzunehmen, als ob dieſes bloß aus Eifer fuͤr den Frieden und das Heil der Inſel, ſowie fuͤr die Inter⸗ eſſen der Souveraine geſchehe.

Es zeigte ſich balb ein Vorwand fuͤr den beabſichtigten Aufruhr. Wie die Caravele von Xaragua mit indianiſchem Tribut befrachtet zuruͤckkehrte und die Ladung ausgeſchifft wurde, ließ Don Diego das Schiff aufs Land ziehen, um es vor unfaͤllen oder vor boͤslichen Abſichten der mißver⸗ gnuͤgten Coloniſten zu beſchirmen. Roldan machte ſogleich ſeine Spießgeſellen auf dieſen Umſtand aufmerkſam. Er

eiferte insgeheim gegen die harte Maßregel, daß man das Schiff ans Land gezogen, ſtatt es zum Nutzen der Colonie flott zu halten oder nach Spanien zu ſenden, um von ihrem Elend Nachricht zu geben. Er ließ die Andeutung fallen, der wahre Grund ſey die Furcht des Adelantado und ſeines Bruders, daß Beſchwerden uͤber ihre uͤble Auffuͤhrung nach Spanien gelangen moͤchten, und verſicherte ſie, daß beide nur die Abſicht haͤtten, ungeſtoͤrt im Beſitz der Inſel zu bleiben und die Spanier dort als Unterthanen oder vielmehr als Sclaven zu behandeln. Die Coloniſten fingen bei dieſen Andeutungen Feuer. Sie hatten lange der Vollendung der Caravelen als ihrem einzigen Rettungsmittel entgegenge⸗ ſehen; ſie wurden nun oͤffentlich daruͤber laut und verlang⸗ ten, daß dieß Schiff wieder in See gelaſſen und nach Spa⸗ nien geſandt werden ſolle, um Lebensmittel zu holen. Don Diego ſuchte ſie von der Thorheit ihres Begehrens zu uͤber⸗ zeugen, da dies Schiff fuͤr eine ſolche Reiſe nicht erbaut Irving's Columbus. 1—. 3 25