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der Colonie und loͤſte heimlich die Bande der Ordnung und guten Verwaltung, indem er der Unzufriedenheit des gemei⸗ nen Mannes Gehoͤr und Aufmunterung gab und den Cha⸗ rakter und das Betragen des Columbus und ſeiner Bruͤder als die Quelle der Uebel bezeichnete. Er hatte fruͤher bei mehreren oͤffentlichen Arbeiten die Oberaufſicht gefuͤhrt und dieſes hatte ihn in genaue Bekanntſchaft und Verbindung mit den Handwerkern, Matroſen und anderen Leuten von geringerem Stande gebracht. Sein niedriger Urſprung machte es ihm leicht, in ihre Faſſungskraft und Gewohn⸗ heiten einzugehen, waͤhrend ſeine jetzige Stellung ihm Wich⸗ tigkeit in ihren Augen gab. Da er ſie immer murren hoͤrte uͤber harte Behandlung, druͤckende Arbeit und lange Ab⸗ weſenheit des Admirals, ſtellte er ſich geruͤhrt von ihren Leiden. Er theilte ihnen ſeine Vermuthungen mit, daß der Admiral wohl nicht mehr zuruͤckkehren werde, da er in Folge der Darſtellungen des Aguado in Ungnade gefallen und ganz ungluͤcklich gemacht ſey. Er klagte ebenfalls uͤber harte Behandlung von Seiten des Adelantado und ſeines Bruders Don Diego, die als Fremde kein Intereſſe an ihrer Wohlfahrt und keine rechte Achtung vor dem Stolz der Spanier haͤtten, vielmehr ſie wie gemeine Sclaven be⸗ handelten, Haͤuſer und Feſtungen durch ſie erbauen ließen, ihre eigenen Glückeumſtaͤnde bedaͤchten und ihre Macht ſicher⸗ ten, indem ſie auf der Inſel umherzoͤgen und ſich mit dem Raube der Caziken bereicherten. Durch dieſe Mittel reizte er ihren unmuth dergeſtalt, daß ſie ſich endlich eines Tages zu einer Verſchwoͤrung vereinigten, um dem Adelantado das


