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thun ſolle, um ſeinen Plan zu erleichtern und ſeine Zufrie⸗ denheit zu erlangen. Nach aͤhnlichen Andeutungen, die in den koͤniglichen Briefen an Fonſeca, Archidiaconus von Se⸗ villa vorkommen, hat wahrſcheinlich dieſer gelegentlich eben⸗ falls ſeine Amtsgewalt uͤberſchritten. Er ſcheint ſich ver⸗ ſchiednen Requiſitionen des Columbus, namentlich uͤber Be⸗ diente und andre Leute zu ſeiner unmittelbaren Verwendung widerſetzt zu haben, waͤhrend doch Columbus als Admiral und Vicekoͤnig einen gehoͤrigen Hausſtand nebſt Gefolge ver⸗ kangen konnte, eine Ausgabe, die der Praͤlat fuͤr uͤber⸗ flüſſig hielt, weil alle in der Erpedition mit inbegriffene Leute zu ſeinem Befehl ſtaͤnden. Zur Erledigung der Be⸗ ſchwerde befahlen die Herrſcher, daß er zehn Escuderos de à pie oder Bediente und zwoͤlf Perſonen zu anderen haͤus⸗ lichen Beſchaͤftigungen erhalten ſolle; ſie erinnerten bei die⸗ ſer Gelegenheit Fonſeca an ihren Willen, daß er in der Sache und in der Form ſeiner Verhandlungen mit dem Ad⸗ miral immer bemuͤht ſeyn ſolle, denſelben zufrieden zu ſtel⸗ len, mit dem Anfuͤgen, daß, da die ganze Ausruͤſtung ſeinen Befehlen anvertraut ſey, es nicht mehr als billig waͤre, daß man ſeine Wuͤnſche beruͤckſichtige und Niemand ihn mit Kleinigkeiten und Bedenklichkeiten hinhalte.*)
Dieſe kleinen Zwiſtigkeiten ſind einer beſonderen Beach⸗ tung werth wegen der Wirkung, die ſie auf das Gemüuͤth des Fonſeca nachgelaſſen zu haben ſcheinen; denn von hier
*) Navarrete collect. VII. 2. Documentos Nr. 62— 66.


