Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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ren Glauben vollendeten Siege. Das Herrſcherpaar ſelbſt war einige Zeit ganz berauſcht und verwirrt von dieſer ſo ploͤtzlichen und leichten Exwerbung eines neuen Reiches von unbegraͤnzter Ausdehnung und augenſcheinlich unerſchoͤpfli⸗ chem Reichthum; und ihr erſter Gedanke war darauf gerich⸗ tet, daſſelbe gegen alle Anſpruͤche und Mitbewerbung zu ſichern. Kurz nach ſeiner Ankunft in Sevilla erhielt Co⸗ lumbus einen Brief von ihnen, der ihr großes Entzuͤcken ausſpricht und ihm befiehlt, ſogleich am Hofe zu erſcheinen, und uͤber die Art und Weiſe der Ausruͤſtung einer zweiten und groͤßeren Expedition ſein Gutachten abzugeben. Da der Sommer vor der Fhuͤre und die Zeit zu Seereiſen guͤnſtig war, ſo wuüͤnſchten ſie, er moͤge in Sevilla oder an einem anderen Orte Einrichtungen treffen, welche die Expedition beſchleunigten, und ihnen mit dem zuruͤckgehenden Courier kund geben, was von ihrer Seite zu thun waͤre. Dieſen

von einem Freunde mitgetheilt wurde, der es auf einer Reiſe an Vord des Dampfbootes zwiſchen Sevilla und Cadix zu ſammeln Gelegenheit hatte.„Auf meiner Reiſe ſtromabwärts,“ ſagt er,„fand ich einen Seemann aus Huelva an Bord. Er war ein für ſeinen Stand ganz unterrichteter Mann und ich erhielt von ihm fol⸗ gende Auskunft, auf die man ſich verlaſſen kann. Pa⸗ los iſt zu einem armen Dorfe von ungefähr vierhundert Einwohnern herabgeſunken und beſitzt nur vier bis fünf Barken, die zum Fiſchfang gebraucht werden. Die be⸗ nachbarte Stadt Huelva hat ſich dagegen ſehr vergrößert, und hauptſächlich auf ſeine Koſten, La Rabida, das Fran⸗ ziskaner Kloſter, exiſtirt noch und wird von Brüdern