Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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zeichnung verleiht, ſtatt ſie zu empfangen. Es iſt allerdings moͤglich, daß alle dieſe Zweige aus einem gemeinſchaftlichen Stamm herruͤhren, obgleich auseinander geriſſen und einige danieder geſchmettert in den buͤrgerlichen Kriegen Italiens. Es hat nicht den Anſchein, als ob ſeine Familie mit einem adeligen Geſchlechte verwandt geweſen, ſo weit er ſelbſt und ſeine Zeitgenoſſen es erforſcht haben, auch iſt die Sache unweſentlich fuͤr ſeinen Ruhm. Es ſſt ſicher ehrenvoller für ſein Andenken, daß er der Gegenſtand der Eiferſucht mehrerer edlen Geſchlechter geworden iſt, als daß man im Stande waͤre, den Erlauchtetſten als ſeinen Nachkommen zu bezeichnen. Sein Sohn Fernando der ſeine Geſchichte ſchrieb und eine Reiſe zur Erforſchung ihrer Herkunft machte, uͤbergeht alle Anſpruͤche dieſer Art mit Stillſchweigen, und ſagt, es ſey beſſer, daß ſeine Familie ihren Ruhm von dem Admiral geerbt habe, als daß ſie uͤber ihn hinausſaͤhen, um ſich zu verſichern, ob ſeine Vorfahren geadelt worden waͤren und ſich Falken und Hunde gehalten haͤtten;denn, fuͤgt er hinzu,ich bin von der Anſicht, ich koͤnnte von keinem Adel des Alterthums ein groͤßeres Anſehen ableiten als das⸗ jenige, der Sohn eines ſolchen Vaters zu ſeyn.*)

Die Eltern des Columbus waren arme, doch brave und verdiente Leute. Sein Vater war Wollkaͤmmer und lebte lange in der Stadt Genua. Er war das aͤlteſte von vier Kindern und hatte zwei Bruͤder, Bartholomeo und

²) Hist, del Almirante, cap. 2.