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„Verbrenne! jetzt verbrenne, ſchwarzer Teu⸗ fel!“ ſtöhnte das ſterbende Weib.„Ich ver⸗ brenne ſchon! jetzt werde ich wohl den Koͤnig Wol⸗ mar in Frieden laſſen bis zum juͤngſten Tage.— Ich bin die Koͤnigin des Kullenmannes!— ich folge ihm in die Tiefe!— Ha! der Muͤhlſtein, der Muͤhlſtein!— der haͤngt nun in aller Ewig⸗ keit an meinem Halſe!— Wo ſind nun Deine Koͤniginnen, Wolmar!— ach! Dagmor, Dag⸗ mor! bete fuͤr mich!— Die ſtolze Beengierd erdroſſelt mich in ihrem blutigen Halsbande!“
Unter dieſen aͤngſtlich unterbrochenen Worten ſank ſie verzweifelt zuſammen und war todt. Carl
faltete die Haͤnde; er richtete ſeine Augen gegen den Himmel und den brennenden Thurm; da ſchlu⸗ gen die Flammen uͤber die Zinnen zuſammen und eine ſchwarze Geſtalt ſtuͤrzte zu ſeinen Fuͤßen nie⸗ der. Es war der Kullenmann, deſſen verbrannter Leichnam zerſchmettert zwiſchen den Felſenſteinen da lag..
Bei dem Anblicke des brennenden Thurmes auf Kullen waren eine große Menge Menſchen
aus der Umgegend hinzugeſtrömt, um zu loͤſchen und zu retten. Die Furcht des Volkes vor dem
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