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Das große Feſt in Ribehuus hatte das Schloß und die Stadt mit Fremden angefuͤllt. Der Koͤnig hatte fruͤh Morgens die Koͤnigin beſucht, und ſie heiter und ruhig gefunden. Im koͤnigli⸗ chen Schmucke begab er ſich darauf mit dem
doppelten Feierzuge nach dem Dome, wo die
Feier mit einem Lobgeſang auf die Verbreitung
des Chriſtenthums und die Siege des koͤniglichen
Kreuzritters in Preußen und Polen, eroͤffnet
wurde; dann folgte die Taufe des kleinen Prin⸗
zen Waldemar und zuletzt die Trauung.
An einem Pfeiler in der Kirche ſtand waͤh⸗ rend dieſer Feierlichkeiten Ritter Otto neben Carl von Riſe.—
„Nie ſah' ich einen kaltſinnigeren Braͤuti⸗ gam,“ fluͤſterte Otto,„da gefaͤllt mir beſſer der lange, ſchwediſche Ritter mit dem verwege⸗ nen Geſichte, der dort unter den erſten Traban⸗ ten des Koͤnigs Erich ſteht; das iſt der kuͤhne
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