Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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ßen; ich werde meinen chriſtlichen Feinden zei⸗ gen, daß ich wach bin, und ſie der Heiden wegen zu vergeſſen wage. Ich will nicht Ribe⸗

huus ſehen, bevor das Trauerlied auf die Schlacht bei Lehne von meinen Siegsgeſaͤngen uͤbertaͤubt werden kann. Thorgeir Danaſkald und der kecke Irlaͤnder ſollen uns begleiten; die Eitelkeit, mein frommer Seelſorger, muͤßt Ihr

mir zu gute halten, daß, waͤhrend ich den Sieg der Kirche und die Ehre des Kreuzes un⸗ ter den Unglaͤubigen foͤrdere, ich auch fuͤr mei⸗ nen ritterlichen und koͤniglichen Ruhm, und das Andenken meines Namens bei der unglaͤubigen Nachwelt, geſorgt haben will.

Der fromme Erzbiſchof zuckte die Achſel und ſchwieg. Graf Albert aber erhob mit Stolz ſein ſchwermuͤthiges Antlitz, und betrachtete den kuͤhnen, ehrliebenden König mit Wohlbehagen. Bei Sankt Michael! ſagte er begeiſtert, ein loͤblicher und preiswuͤrdiger Nachruhm iſt das einzige Gluͤck auf Erden, das weder ſtirbt noch voruͤberzieht, und des Strebens eines jeg⸗ lichen Ritters wuͤrdig iſt. Waͤre der Nachruhm auch Eitelkeit und Tand, wollte ich nicht die

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