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Denn wenn ſich wild befehden maͤchtge Bruͤder, Um das, was herrlich ihr Gemuͤth erkannt, Dann ſinkt das Große mit dem Schlechten nieder, Was ſie erſchuf, zerſtoͤrt die eig'ne Hand. Dann nimmer nah'“n ſich die Entzweiten wieder, Ehr werfen ſie in's Vaterhaus den Brand, Und wandeln um in Nacht und tiefes Grauen, Wie ihr, des Lebens ſchoͤne Bluͤtenauen.“
Er ſpricht's, da rauſcht unwilliges Gefluͤſter Dumpf murmelnd aus der Ferne weitem Rund— Der Eine bebt, der Andre horcht noch duͤſter, Und ſtampft empoͤrt den Fuß wild auf den Grund. So ſtehn im Streit zerfallene Geſchwiſter, Die aufgeloͤſt der Kindheit heil'gen Bund, Um den, der ihnen beut der Eintracht Frieden,
Sie fuͤhlen's wohl, und bleiben doch geſchieden.
Doch


