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Ehe des Dauphin und der Margaretha von Flandern ſchließen ſollten, zum großen Verdruß des Kardinals von Bourbon, ihren Einzug in Paris gehalten; denn dieſer mußte, dem König zu gefallen, den bäuriſchen Schwarm flamländiſcher Bürgermeiſter mit heiterm Antlitz empfan⸗ gen und ſie in ſeinem Hotel von Bourbon mit einer ſehr ſchönen Moralität, Luſt⸗ und Poſſenſpiel, bewirthen, während ein Paatzregen, ſeine prächtigen Ta⸗ peten vor ſeiner Thür überſchwemmte.
Am öéten Januar ward das ganze Volk von Paris, wie Jehan von Troyes erzählt, durch eine doppente, ſeit undenklichen Zeiten vereinigte Feier in Bewegung geſetzt, durch den Tag der heiligen drei Könige und das Narren⸗ Feſt. An dem Tage brannte ein Freudenfeuer auf dem Grève⸗Platz; ein Maibaum war an der Kapelle von Braque aufgepflanzt, und ein Myſterium wurde im Juſtiz⸗ Palaſt gegeben. Am Tage vorher war dies auf d wegen von den Leuten des Herrn Prévot Röcken von veilchenblauem Camelott mit w auf der Bruſt, öffentlich ausgerufen.
Hauſer und Buden waren geſchloſſen, und das Ge⸗ dränge der Bürger und Bürgerinnen wogte ſchon ſeit dem Morgen von allen Seiten auf einen der bezeichneten Orte zu. Jeglicher hatte ſich ſeinen Ort ſchon ausge⸗ wählt, der Eine das Freudenfeuer, ein Andrer den Mai⸗ baum, ein Andrer das Myſterium. Zum Ruhme des alten geſunden Menſchenverſtandes der Pariſer Maul⸗
en Kreuz⸗ „ in ſchönen eißen Kreuzen
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