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Vorwaoöort.
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Als der Verfaſſer dieſes Buchs vor einigen Jahren die Kirche Notre⸗Dame beſuchte oder vielmehr genau durchforſchte, ſah er in einem dunkeln Winkel eines Thurmes das Wort ANATKH in die Mauer gegra⸗ ben. Dieſe griechiſchen und vor Alter geſchwärzten Ma⸗ juskeln waren tief in den Stein geſchnitten. Der eigen⸗ thümlich gothiſche Charakter ihrer Züge und Stellung enthüllten, daß eine Hand des Mittelalters ſie ſchrieb. Dies Alles, beſonders aber der düſtere, verhängnißvolle
Sinn des Wortes machte auf den Verfaſſer einen tiefen
Eindruck.
Er ſuchte zu ahnen, welche durch Schmerz gebeugte Seele von der Erde nicht ſcheiden wollte, bevor ſie dies Brandmal des Verbrechens oder Unglücks der Stirn jener alten, ehrwürdigen Kirche aufdrückte.
Seitdem hat man die Mauer(ich weiß ſelbſt nicht mehr, welche) mit Kalk neu bedeckt und übertüncht. So verſchwand die Inſchrift. Seit zweihundert Jahren ver⸗ 1*


