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So uͤber dem furchtbaren Abgrunde ſchwe⸗ bend, verſuchte Abibra wieder auf die Plattform zu ſteigen, allein ſeine kurzen Arme konnten den Rand der ſteilen Abdachung nicht erreichen, und ſeine Naͤgel bluteten von der Anſtrengung, die klebrige Oberflaͤche des Felſens, welcher uͤber den finſtern Abgrund hinausragte, anzufaſſen; er heulte vor Wuth.
Der kleinſte Anſtoß haͤtte hingereicht, ihn hinabzuſtuͤrzen, allein eine ſolche Niedertraͤchtig⸗ keit kam mir nicht entfernt in den Sinn. Dieſe Maͤßigung uͤbertaſchte ihn. Ich aber dankte der Vorſehung, die mir dieſe Rettung zugeſendet, und ſchickte mich ſchon an die furchtbaren Souterrains zu verlaſſen, als ich die Stimme des Zwerges ſchmerzlich flehend aus der Tiefe herauf ſchallen hoͤrte.
Herr! rief er, Herr! geht nicht von hinnen, im Namen des bon Gin bitte ich Euch, laßt nicht eine ſuͤndige menſchliche Kreatur ohne Buße ſter⸗ ben, da ihr ſie doch retten koͤnnt. Ach! die Kraͤfte fehlen mir, der Aſt glitſcht und biegt ſich in meinen Haͤnden, die Schwere meines Koͤpers zieht mich abwaͤrts, ich muß ihn loslaſſen oder er bricht... O, mein Herr, der furchtbare Schlund


