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Bug-Jargal : eine Erzählung aus den Zeiten der Neger-Empörung auf Sanct Domingo / [Victor Hugo]
Entstehung
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Gang wendete, verſperrte mir ein unvorhergeſe⸗ henes Hinderniß den Eingang. Es war Abibra, der unverſoͤhnliche Obi, welcher nicht, wie ich dach⸗ te, den Negern gefolgt war, ſondern ſich hinter einen Felſenpfeiler verborgen hatte, um einen ſei⸗ ner Rache guͤnſtigen Moment abzuwarten. Die⸗ ſer Augenblick war gekommen; der Zwerg zeigte ſich ploͤtzlich und lachte. Ich war allein und waf⸗ fenlos; ein Dolch blitzte in ſeiner Hand, derſelbe, ſo ihm als Kruzifix gedient hatte. Ich prallte bei ſeinem Anblicke unwilkuͤhrlich zuruͤck.

A ha! Maldicho! du meinteſt alſo mir ent⸗ rinnen zu koͤnnen, aber der Narr iſt weniger Narr als du. Ich halte dich, und jetzt will ich dich nicht ſo lange warten laſſen. Auch ſoll dein Freund Bug Jargal dich nicht vergebens erwarten; du kommſt auf den Platz des Rendezvous ins Thal, allein die Fluthen muͤſſen ſich mit deinem Trans⸗ porte befaſſen. 3

Mit dieſen Worten ſtuͤrzte er ſich mit erho⸗ benem Dolche auf mich.

Ungeheuer, rief ich, indem ich gegen die Platt⸗

form zuruͤckwich, eben warſt du nur Buͤttel, jetzt willſt du Meuchelmoͤrder werden!