deſſen Anblick mich zu jeder andern Zeit entzuͤckt haben wuͤrde. Ein Fluß durchſtroͤmte es nach ſeiner Breite, und theilte ſeinem Boden eine fruchtbare Feuchtigkeit mit; dieſer Fluß ergoß ſich am aͤußerſten Ende des Thales in einen jener blauen Seen, deren man ſo viele in dem Innern San Domingos antrifft. Wie oft hatte ich mich in gluͤcklicheren Zeiten traͤumend an den Ufern dieſer ſchoͤnen Seen gelagert, in der Daͤmme⸗ rungsſtunde, wenn ihr Azurblau ſich in einem Silberſpiegel verwandelt, auf dem der Wieder⸗ ſchein der erſten Abendſterne Goldflitter ausſaͤet. Dieſer Stunde waren wir nahe, allein wir muß⸗ ten voruͤber. Wie herrlich erſchien mir dieſes Thal! da ſah man Platanen mit Ahorn„Blaͤttern von bewunderungswuͤrdiger Staͤrke und Hoͤhe durch⸗ ſchimmern, buſchige Straͤuche von Mauritias, einer Art Palmen, die jede andere Vegetation unter ihrem Schatten ausſchließen, Datteln, Mag⸗ nolias mit ihren breiten Kelchen, große Katalpas, die ihre glatten abgeſchnittenen Blaͤtter unter den goldenen auben der falſchen Ebenholzbaͤume hervorſchimmern laſſen. Der canabiſche Odier miſchte dort ſeine blaßgelben Bluͤthen mit den blauen Warzen, womit dieſe Gattung wilden
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Bug-Jargal : eine Erzählung aus den Zeiten der Neger-Empörung auf Sanct Domingo / [Victor Hugo]
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