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Skizzen aus Spanien. 263
*⸗, vereidigt und berichtete weſentlich: ader Fremde, als deſſen Leichnam er den vor⸗ liegenden erkannte, ſei in einem, offenbar durch Blutverluſt herbeigeführten Zuſtand von Be⸗ wußtloſigkeit in das Wachthaus gebracht worden. Hier ſeien ſogleich einige Mittel angewendet worden, um das Blut zu ſtillen und den Ver⸗ wundeten zum Bewußtſein zu bringen. Dies ſei auch einen Augenblick gelungen, wo er denn anfangs einige unverſtändliche, unzuſammen⸗ hängende Worte ausgeſtoßen, dann aber auch großes Erſtaunen über ſeine Verwundung habe blicken laſſen, auch nicht glauben wollen, daß er ſich dieſelbe mit eignen Händen beigebracht, ſondern dieſen Gedanken mit großem Abſcheu von ſich gewieſen. Endlich habe er nach einem katholiſchen Prieſter verlangt, aber gleich darauf wieder in Bewußtloſigkeit zurückgefallen, aus der er auch nicht wieder zu ſich gekommen, ſondern ſo allmälig verſchieden ſei.)— Mr. Saxton, Wundarzt, vereidigt beſtätigte die Ausſagen des letzten Zeugen und erklärte, daß die Halswunde die nächſte Urſache des Todes dieſes Unbekannten geweſen, daß deſſen Kör⸗ per aber außerdem alle Symptome langen Hun⸗ gers und großen Elends an ſich trage. Auf die Frage eines Mitglieds der Jury: ob un⸗ ter ſolchen Umſtänden die Selbſtverwundung ohne klar bewußten Vorſatz des Selbſtmordes habe ſtatt finden können? antwortete der Zeuge: daß hier allerdings ein Augenblick von Ver⸗ wirrung der Begriffe ſehr möglich geweſen,


