Skizzen aus Spanien. 261
aber herumkam, ſtand er auf und that als wenn er jetzt zum erſtenmal bemerkte, daß dies ein Beckerladen ſei.— Ehe ich michs verſah, hatte er ein Brodt in der Hand und in der Taſche. Ich faßte ihn ſogleich feſt und beſchuldigte ihn auf friſcher That. Nun be— hauptete er, er habe das Broͤdt kaufen wol⸗ len, griff auch in alle Taſchen, aber da war kein Farthing zu finden. Ich hätte den Mann vielleicht dem nächſten Polizeimann übergeben ſollen, aber es kam mir doch etwas ſonderbar vor und überdies bin ich ſehr weichherzig in Anſehung meiner Frau, welche eben dazu kam und ſagte— Mr. Bullfinch, ſagte ſiey—— Hier unterbrach der Coroner den Zeugen und lud ihn ein ſich kürzer zu faſſen und Mrs. Bullfinch aus dem Spiele zu laſſen, worauf der Zeuge noch ſchließlich ausſagte, er habe kauf Bitten ſeiner Frau den Vagabunden des vorliegenden Leichnams oder vielmehr den Leich⸗ nam des Vagabunden laufen laſſen(lautes Gelächter). Hierauf wurde Mr. Field, Gla— ſermeiſter in derſelben Straße, vereidigt und aufgefordert zu ſagen, was er von der Sache wiſſe. Er erklärte: er habe denſelben Men— ſchen, von dem der vorige Zeuge ſpreche, um dieſelbe Zeit ungefähr bemerkt, auch geſehen, wie Mr. Bullfinch, ſein Nachbar, ihn aus dem Hauſe gewieſen. Darauf habe ſich jener auf ſeine Schwelle geſetzt, über Hunger und Geräuſch, auch über Schwindel geklagt— und mehrmals ſehr kläglich gebeten: man möge ihn nur in Ruhe und Stille ſterben


