Skizzen aus Spanien. 249
„Wenig Worte und gute“— Behaltet eure Gottloſigkeit für euch, wenn ihr unter uns leben wollt, Seüorito.) Mit ſolchen und ähnlichen Außerungen wurde der Störer zur Ruhe gewieſen und es herrſchte einen Augen⸗ blick tiefe Stille des Gebets. Sie wurde un⸗ terbrochen durch ein Geräuſch an der Thüre,
welche ſich öffnete, ohne Hülfe von Innen.
«Was iſt das? Wer mag das ſein? er kennt unſer kleines Kunſtſtück an der Thüre 2» ſo riefen einige und wollten mißtrauiſch aufſprin⸗ gen.«Ei was wollte er's nicht kennen! hat er's doch ſelber fabrizirt! unſer Herr Gott ſei in dieſem Haus!» ließ ſich der Eintretende mit einer auch mir nicht ganz unbekannten Stimme vernehmen.«„Ramirez!“«Seid ihr's oder treibt der Teufel ſein Spiel!“„Will⸗ kommen, alter Geſell!)„Was bringſt du Neues!“ mit ſolchen AÄußerungen der Freude, des Erſtaunens und der Neugierde ſprangen die Männer auf und umgaben den Ankömm⸗ ling. Neues?— meinte dieſer— nichts
Neues, ſondern die alte Geſchichte. Wir ha⸗
ben Schläge gekriegt und das Schlimmſte iſt, ich glaube feſt ich bin der einzige, der davon er⸗


