Skizzen aus Spanien. 247
zum Druck.»Aber womit können wir dem Herrn dienen, Señor Don Lorenzo?— fing einer von ihnen wieder an— verzeiht die Unterbrechung.“„Der Herr hat einen Auf⸗ trag an Oſorio— erwiederte V. Aber wie iſt's? ich ſehe ihn nicht hier— und die Seño⸗ rita auch nicht?“— Doſia Rafaela— ant⸗ wortete jener— kocht uns unſre Kartoffeln, Señor Don Lorenzo— ihr wißt ja— wir
dürfen hier kein Feuer haben— das iſt un⸗ ſer Miethcontrakt— wegen des Heus. Wir
ſtehn uns gut dabei, denn was wir an Feu⸗ rung aufwenden können, reicht kaum hin ein Paar Kartoffeln gar zu machen. Das Heu giebt uns weit mehr Wärme.— Sie führen es freilich jetzt nach und nach weg. Hier zieht der kalte Wind ſchon durch. Der Schurke hatte hoch und theuer verſichert, das Heu ſolle den ganzen Winter hier bleiben. Aber, wie geſagt, Rafaelita iſt im Haus— in der Küche, wie ſie's nennt, das arme Kind. Aber der Vater Herr? Mein Gott, habt ihr den nicht geſehen? Ihr kommt doch vom Be⸗ gräbniß? Nun, da muß er auch geweſen ſein. Dort der General war an der Reihe unſern


