12 Skizzen aus Spanien.
betrachten— hat Frankreich auch ſeine ſuͤd⸗ weſtlichen Alpenabhaͤnge, ſeine Dauphinèé, und die Nordabhaͤnge der Pyrenaͤen, und dieſe letzteren beſonders ſtehen den groͤßten Schoͤn⸗ heiten unſrer Gebirgsgegenden durchaus nicht nach und haben noch den Vorzug der Vege⸗ tation und des Climas.— Was aber un⸗ tergeordnete Gebirgszuͤge betrifft, ſo duͤrften die Cevennen, die Côte dor, der Puy de Dome ungefaͤhr eben ſo wenig ſchoͤne Land⸗ ſchaften und eben ſo viel huͤbſche und inter⸗ eſſante Gegenden darbieten als der Harz, das Fichtel⸗ und Rieſengebirge. Wollen wir aber auch unſerm Rheine den Vor⸗ zug vor der Rhone geben, beſonders wenn wir ſeine beiden Ufer, das Elſaß mit einge⸗ rechnet, hier uns vindiciren, ſo auͤbertrifft die Seine von Paris bis zu ihrem Ausfluſſe ohne allen Zweifel die Elbe bis Meißen, und an Kuͤſtengegenden hat Frankreich unbedingt den Vorzug. Was Frankreich eigentlich be⸗ ſonders nachtheilig wird, iſt dies, daß das gewoͤhnliche Vorurtheil die landſchaftlichen Schoͤnheiten eben da ſucht, wo ſie am mei⸗ ſten fehlen, in dem, was man gewoͤhnlich


