VI Vorwort.
ſchoͤpft ſind, daß ich aber in der Zuſammenſe⸗ tzung und Verſetzung dieſer Elemente mir ſolche Freiheiten erlaubt habe, wie jeder Mahler ſte fuͤr ſeine Darſtellungen in Anſpruch nimmt, wenn er ſich nicht ausdruͤcklich darauf be⸗ ſchraͤnkt, als Yeduten⸗, Architektur⸗-, Por⸗ trait⸗- oder Coſtuͤmemahler zu gelten. Von ſelbſt verſteht es ſich, daß durch dieſe Frei⸗ heit die hoͤhere Kunſtwahrheit nicht gefaͤhrdet werden darf. Daß mir die Loͤſung dieſer Aufgabe in meinem fruͤhern Verſuche nicht ganz mißlungen, dafuͤr buͤrgt mir das Zeug⸗ niß ſolcher Leſer, die ſelbſt das Land und Volk, das ich zu ſchildern unternommen, kennen, und wie ich es denn bei wirklicher
Kenntniß ſtets gefunden, auch lieben. Ein


