248 4 perliche Schmerzen gepeinigt und gelaͤutert, endlich heiter der Stunde ſeiner Aufloͤſung entgegen ſah. Kurze Zeit nach der Ankunft des Grafen auf ſeiner Burg erhielt er die Nachricht, daß Otto, der Mitſchuldige des Freiherrn von Mor⸗ ven, oͤffentlich fuͤr ſein Verbrechen hingerichtet ſei, und noch in den letzten Augenblicken ſeines Lebens, durch ſeine Ausſage, die Schuld ſeines Herrn beſtaͤtigt habe.— Das Schickſal dieſes Elenden war zu wohl verdient, um irgend ein Mitleid in Oscars Bruſt zu erregen; wohl aber ſorgte er fuͤr eine bejahrte Mutter und Schwe⸗ ſter des Bsſewichts, die ſein Tod in die groͤßte Huͤlfloſigkeit gebracht hatte; er ſuchte ſie in der Verborgenheit auf, wohin ſie ſich voll Scham und Verzweiflung den Augen der Welt entzogen hatten, und ſeine Freigebigkeit verſetzte ſie in 1 einen ertraͤglicheren Zuſtand. Da Glanalvon jetzt glaubte, den heiligen Pflichten ſeines neuen Berufs Genuͤge geleiſtet
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zu haben, erlaubte er ſich nun auch an ſein eig⸗ nes Gluͤck zu denken; ſein Herz, treu der erſten Regung ſeiner Liebe, ſuchte in Iſabellen das


