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Chriſtian ſprang empor, ſo heftig, daß der alte Mann erſchrack.—
„Um Gotteswillen,“ rief er aus, was geht mit Euch vor, Ihr ſtarrt vor Euch hin, als ſähet Ihr ein Geſpenſt. Ich bitt' Euch, ſagt, was habt Ihr vor?
„Nichts, Nichts, hörtet Ihr nicht etwas?“
„Nein.“
„Es klang wie ein Pfeifen! wenn man einbrechen wollte, eingebrochen wäre in's Archiv, wenn dort wichtige Papiere geſtohlen werden! Ich muß nachſehen.“
Haſtig eilte er voraus.
„Nun, ſeht Ihr etwas?“ fragte der Caſtellan Chri⸗ 5 ſtian, der durch die geöffnete Hausthür hinausblickte.
„Nein, es iſt Alles ruhig, auch der Sturm hat ſich gelegt. Vergebt, daß ich Euch Schrecken verur⸗ ſacht habe, gute Nacht Alter, riegelt Euer Haus feſt zu und ſchlaft wohl.“
„Ich danke Euch, Herr Chriſtian, möge Euch der Schreck nicht ſchaden und eine geruhſame Nacht Euere Aufregung beſänftigen.“
Der Riegel ſchloß das graue Haus hinter Chriſtian. Wenzel trat zu ihm.
„Es iſt Alles gut gegangen, Ihr könnt dem Publi⸗ cationstermin mit Zuverſicht entgegenſehen.“
„Wenzel, ich wollte es wäre vorüber.“


