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Peregretta : ein Roman / von Hans Hopfen
Entstehung
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Knaſters einhüllten und meine unſchuldigen Hoſen mit ihrem Schnupftabak beſtreuten, erlöſte mich end⸗

lich ein hochwillkommener Schlummer, der ſich weder durch die himmliſche Sonne, die auf das niedere

Wagendach herabfeuerte, noch durch die heftigen Stöße

beirren ließ, welche das Ueberbleibſel einer noch Vor⸗ turn⸗ und taris'ſchen Beförderungsmethode in genialer Unregelmäßigkeit erduldete. Als ich endlich erwachte, lagen bereits lange Schatten auf der Landſtraße. Die Pferde hielten vor einer Tränke, der Wagen war, einen in der jenſeiti⸗ gen Ecke ſchlummernden Handwerksburſchen und mich ſelbſt ausgenommen, leer geworden.

Auch ich verließ nun den Verſchlag, um meine Glieder zu ſtrecken und mir die Gegend zu betrach⸗ ten, in der wir uns befanden. Ich ließ meine Au⸗ gen rund um mich gehen, und ein ſeltſames, meinet⸗ halben ein thörichtes Gefühl überkam mich, in Folge deſſen ich dem Kutſcher meine ſieben Sachen befahl, und die letzten Fünfviertelſtunden zu Fuße zurückzu⸗ legen beſchloß.

Ich erinnere mich, einmal von einem Manne ge⸗ hört zu haben, der, nachdem er ſeine erſte Geliebte

durch den Tod verloren, nochmals auf's Freien aus⸗ ging. Er lernte zwei Schweſtern kennen, die eine

von tadelloſer Schönheit und nicht zu trübender Lie⸗

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