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ſchaftlichen Liebe zugängliche Charakter des Entſeelten ſpricht. Ich erinnere mich ſehr wohl auf ſein Be⸗ nehmen, als meine Vorgängerin hier lebte; und wie oft ich dieſe unter vier Augen geneckt, mit ihrer Er⸗ oberung eines ſentimentalen Leibjägers,— der neben⸗ bei geſagt, immer Herrn von Schwarzwaldau's Günſt⸗ ling war. Ich ſehe die Sache ſo an: er hat in der Fremde ſchlecht gewirthſchaftet und im Vertrauen auf jene Gunſt kam er zurück, einen abermaligen Angriff auf Emil's freigebige Großmuth zu wagen. Er langte in der Nachbarſchaft an und vernahm ſein ehemaliger Brodherr ſei nicht mehr Witwer; eine zweite Gattin walte auf dem Schloſſe. Er entdeckte, daß dieſe Dame dieſelbe ſei, die ihm ſchon vor Jahren, bei ihrem Beſuche als Mädchen, keine beſondere Gunſt bezeigt, ihn vielmehr mißtrauiſch und ſpöttiſch von der Seite angeſehen. Seine Bemühun⸗ gen, Herrn von Schwarzwaldau ohne Zeugen zu ſprechen, mußten mißlingen, weil ich gerade in dieſen Tagen ſtets mit meinem Gemal beiſammen war. Das fürchterliche Wetter kam dazu. Ein regneriſcher November vermöchte den heiterſten Menſchen mit Lebensüberdruß zu erfüllen; wie vielmehr einen viel⸗ leicht Schuldbewußten, vielleicht Verfolgten, der den


