Teil eines Werkes 
3. Th. (1822)
Entstehung
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282 Es lag etwas unbeſchreiblich Beleidigendes in der veraͤchtlichen Ruhe, mit der Wolfſtein ſelbſt jetzt, da alles auf dem Spiele ſtand, derjenigen ſpottete, in deren Gewalt er ſich befand.

Laßt uns ihn in Feſſeln legen, ſagte Rufo, ſein Hohn iſt mir unertraͤglich.

Ich glaube es wird hinreichend ſeyn, er⸗ wiederte der Inquiſitor,wenn wir ſeine Arme leicht binden, bis wir ihn hinunter gefuͤhrt haben. Er kann uns auf den engen Stiegen nicht ent⸗ wiſchen, ſelbſt wenn er widerſpenſtiger waͤre, als er zu ſeyn ſcheint, und feſtere Bande wuͤrden ſein Fortbringen nur Erſchweren.

Nach eurem Belieben, verſetzte Rufo; aber ich kenne ihn beſſer als ihr, und ungeach⸗ tet ſeines Scherzes wuͤrde ich ihm das Horn abneh⸗ men. Er ſteckt ſo voller Kunſtgriffe, daß man nicht genug mit ihm auf ſeiner Huth ſeyn kann.

Mit ſcheinbarer Bereitwilligkeit nahm Wolf⸗ ſtein die Schnur an welcher das Horn hing, von ſeinem Halſe, und war im Begriff es zu uͤberreichen, wie er es mit den Waffen gemacht hatte, als er auf einmal, wie wenn ihm plöͤtzlich