275
„Wie,“ rief Pandulfo,„auch ihn ver⸗ aaͤſſeſt du! Dann freilich muß ich dir wohl deinen guten Willen in Hinſicht meiner vergeben, denn weil du mit Leib und Seele Teufel biſt, waͤre es Tollheit deine Wuth zu reizen.“
Er nahm jetzt die Laterne vom Boden, und Scharaffa ſichern Haͤnden uͤberlaſſend, ſchritt er durch das Gewoͤlbe, zeigte ſich auf dem Schloß⸗ hof und ward mit allgemeinem Jubel von Alexis und der Beſatzung bewillkommt. Er fand ſeinen getreuen Stellvertreter eifrig beſchaͤftigt alle nur moͤg⸗ liche Vorkehrungen zu treffen, um eine drohende Gefahr beſtehen zu koͤnnen; jeder Poſten war be⸗ ſetzt, das Geſchuͤtz aufgepflanzt, die Waͤlle bemannt, kurz alles befand ſich im beſten Vertheidigungsſtande. Pandulfo nahm Alexis beim Arme, und machte ihm mit wenigen Worten bekannt, was ſich ſeit ſeiner Entfernung vom Schloſſe zugetragen hatte, indem er Gruͤnde hinzuſuͤgte, die ihn auf der Stelle bewegten ſich bei allem, was ſich ferner zutragen koͤnne, neutral zu verhalten. Schnell ward ein Beſehl an die Mannſchaft in Umlauf gebracht, der ihr gebot auf ihren verſchiedenen Poſten ruhig zu bleiben, und durchaus keinen thatigen
18*


