Teil eines Werkes 
3. Th. (1822)
Entstehung
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an ſeine Zimmer ſtoßenden Kammer ſtill, und rief mit lauter Stimme:Rolfo! Nolfol Her⸗ vor kam ein Zwergartiger, ſcheußlicher Bube, den er, zum Erſtaunen aller Bewohner des Schloſſes, ſeit einigen Tagen mit Liebkoſungen uͤberhaͤuft hatte. Dies kleine Scheuſal verdankte ſein Daſeyn dem Scharaffa, war ein Inbegriff der Haͤß⸗ lichkeit ſeines Vaters, und trug uͤberdies noch in ſeinem ganzen Weſen die Natur boͤsartiger Affen an ſich. Von ſeiner Geburt an war er ein Gegen⸗ ſtand des allgemeinen Abſcheus und der Verachtung geweſen; uͤberall erfuhr er Grauſamkeit und Ver⸗ nachlaͤſſigung. Der Gegenwart des Vaters entlief er ſtets zitternd, weil er von ihm immer doppelte Streiche zu erdulden hatte, und nicht ſelten be⸗ droht wurde, an den Beinen aufgehangen, oder von den Schloß⸗Waͤllen hinabgeſtuͤrzt zu werden. Durch dieſe Begegnung war ihm von je her ein Haß gegen jedes menſchliche Weſen und beſonders gegen den Urheber ſeines Daſeyns eigen gewor⸗ den. Wolfſtein's Liebkoſungen gingen alſo an dieſem, von allen Uebrigen Verſtoſſenen, kei⸗ neswegs verloren, der jetzt auf den Ruf der be⸗ kannten Stimme aus dem Loche hervorkroch, und