Teil eines Werkes 
3. Th. (1822)
Entstehung
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zur Sache. Ihr ſeyd jung und ſchoͤn, ſchon dies iſt dem Neide genug; aber heimliche Zuſammen⸗ kuͤnfte ſolcher Art, indem man ſich oͤffentlich das Anſehen der Sproͤden giebt, bieten der richten⸗ den Menge nur mehr als zu viel Stoff zum ſtren⸗ gen Urtheil dar. Nein, liebes Kind, ſetzte die Kaiſerin liebreich hinzu, als ſie Thraͤnen in Lui⸗ ſens Auge gewahrte,ich wollte euch nicht betruͤ⸗ ben; aber ihr ſeyd jung, und ſo halte ich es fuͤr meine Pflicht euch zu warnen.

Es ſcheint mir leider als wenn jene Scene mich in den Augen meiner erhabenen Monarchin herabgeſetzt habe; und doch folgte ich nur dem Zwange, keinesweges meinem eigenen, freien Willen.

Antwortet mir offenherzig⸗ Baroneſſe; habt ihr euch vorher nie unter dier Augen mit Wolf⸗ ſtein befunden, und ſollte ihn nicht ſogar fruͤher euer Laͤcheln begluͤckt haben? Euer Schwei⸗ gen giebt mir hinlaͤngliche Antwort, und ich will nicht weiter in euch dringen. Alles dies beſt arkt mich jedoch in der Hoffnung, daß es euch aufbe⸗ halten iſt Wolfſtein zum beſſeren Menſchen um⸗