Teil eines Werkes 
3. Th. (1822)
Entstehung
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12.

nichts anders als Bandit. Ich begreife nicht, wie ihr noch einen Augenblick zweifelhaft bleiben konntet! Uebrigens, lieber Markgraf, thut es mir herzlich leid, erſt jetzt euren Wunſch zu ver⸗

nehmen, da alle Officier⸗Stellen in meinem Regi⸗

mente bereits vergeben ſind. Alles draͤngte ſich

dergeſtalt mit Geſuchen an mich, daß ich wahrhaf⸗

tig kaum Luft ſchoͤpfen konnte! Es war natür⸗ lich da man meine nahe Verwandtſchaft und innige Vertrautheit mit meinem erhabenen Schwager kannte. Aber laßt euch dies nicht niederſchlagen; ich zweifle keineswegs daß demohnerachtet eine per⸗

ſoͤnliche Bitte von mir

Wie Lindau, rief Wolfſtein, der un⸗ vermerkt zu den Sprechenden getreten war, ſeyd ihr begierig eure Sporen zu verdienen? Ich will an den Herzog ſchreiben; ruͤſtet euch waͤhrend

der Zeit ſchnell aus. Binnen einer Woche ſollt ihr

eine Anſtellung erhalten.

Harrach konnte ſein Erſtaunen nicht ber⸗ gen, wie ein Anderer vermoͤge, was er nie ge⸗ wagt haben wuͤrde zu unternehmen. Er huſtete, ſtammelte, und mußte alle ſeine Hoͤflings Gewandt⸗ heit zuſammennehmen, um den Blick zu ertragen,